Straßburg ist die Hauptstadt der Region Elsass und verfügt über eines der größten mittelalterlichen Stadtviertel des Kontinents.
Die Stadt Straßburg ist unter anderem wohl dafür bekannt, „diese“ deutsche Stadt zu sein, die die Franzosen für sich beanspruchen.
Die Stadt ist seit Jahrhunderten Gegenstand eines Konflikts zwischen Deutschland und Frankreich.
Straßburg hat viel Kultur, Sehenswürdigkeiten und kulinarische Genüsse zu bieten.
Zu den Spezialitäten gehört natürlich das „Choucroute“ mit Wurst, Kartoffeln und Kohl.
Außerdem gibt es die Flammkuchen, ein traditionelles Gericht der elsässischen Küche, der deutschsprachigen Moselregion sowie der deutschen Küche der angrenzenden Regionen Baden und der Pfalz.
Es besteht aus einer dünnen Teigschicht aus Mehl, Wasser, Öl und Salz, die anschließend mit Sahne oder Quark (oder einer Mischung aus beidem: Bibeleskäs), Zwiebelscheiben und Speck belegt und dann in einem sehr heißen Brotbackofen kurz gebacken wird. Es gibt zahlreiche Varianten dieses Gerichts.
Was nun die Sehenswürdigkeiten betrifft, so gibt es natürlich den berühmten Straßburger Münster.
Diese beeindruckende Kathedrale aus Sandstein war einst das höchste Gebäude der Welt.
Bis heute ist es das höchste erhaltene Bauwerk, das im gesamten Mittelalter errichtet wurde.
Außerdem gibt es noch „La Petite France“.
Dies ist der malerischste Teil von Straßburg. In der Petite France befindet sich eine Gruppe von drei Befestigungsbrücken, die an ihren vier hohen, quadratischen Türmen zu erkennen sind. Diese Brücken wurden im 14. Jahrhundert erbaut und waren Teil der ursprünglichen Befestigungsanlagen von Straßburg.
In einigen Straßen, wie beispielsweise der Rue du Bain aux Plantes, wirken die Gebäude baufällig, und an jeder Ecke finden sich lokale Restaurants, die elsässische Spezialitäten wie „Choucroute garnie“ servieren.
Der Parc de l’Orangerie ist ein weiterer Grund, warum Straßburg so beliebt ist. Er entstand während der Revolution, als etwa 140 Orangenbäume aus dem Château de Bouxwiller beschlagnahmt und der Stadt übergeben wurden.
Die Église Saint-Thomas (eine protestantische Kirche) war nach der Eroberung der Stadt durch die Franzosen im Jahr 1681 die wichtigste lutherische Kultstätte.
Zum Abschluss gibt es noch das Musée Alsacien. Es ist ein typisches Museum im Elsass!
Mit seiner erhöhten Lage in einem Haus aus dem 17. Jahrhundert am Ufer der Ill könnte dieses Museum keinen besseren Standort haben, um den Besuchern die Kunst und Traditionen Straßburgs näherzubringen. Die Ausstellungsräume zeigen zahlreiche Nachbildungen typischer Werkstätten und häuslicher Szenen, die alle mit historischen Kostümen, Keramik, Werkzeugen, Möbeln, Alltagsgegenständen und Spielzeug ausgestattet sind.